Karin Federl
Compliance

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Katharina Fiechter
Interne Revision

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Gabriele Tomtschew
Risk-Management

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Liechtensteins Vorteile

Liechtenstein profitiert als EWR-Mitgliedstaat über einen ungehinderten Zutritt zum europäischen Binnenmarkt. Dadurch garantiert das Fürstentum seiner Finanzdienstleistungsindustrie einen freien Zugang zu den europäischen Kundenmärkten. Genau dieser äusserst wichtigen Marktzutritt wird Schweizer Finanzdienstleistern von Jahr zu Jahr erschwert und könnte in absehbarer Zeit, auch nur noch über ein "reguliertes Tochterunternehmen" in einem EU-Mitgliedstaat möglich sein.

Liechtenstein gilt daher als Hauptgewinner der "verhärteten Fronten" zwischen der EU und der Schweiz.

Ein Land - zwei Wirtschafträume

Zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gehören die 28 Mitglieder der Europäischen Union sowie die drei EFTA-Staaten Island, Norwegen und Liechtenstein. Der EWR bildet damit ein Markt mit ca. 496 Mio. Menschen, wobei für jeden Mitgliedsstaat dieselben Grundregeln und Rechte gelten. Die Bürger aller EWR-Staaten haben das Recht, sich innerhalb des gesamten EWR-Raumes frei zu bewegen, zu arbeiten, Wohnsitz zu nehmen, Unternehmen zu gründen und Immobilien zu kaufen. Mit der Schweiz ist Liechtenstein durch den Zollvertrag verbunden. Die Schweiz ist das einzige EFTA-Land, das nicht zum EWR gehört. Die Mitgliedschaft im EWR und der Zollvertrag mit der Schweiz bieten den in Liechtenstein ansässigen Unternehmen die exklusive Möglichkeit zum uneingeschränkten Zugang zu beiden Märkten. Dies beinhaltet - nebst dem Im- und Export von Produkten - auch das Anbieten von Finanzprodukten und Dienstleistungen.